Mit dem Wilden Mann bei Naila unterwegs.
Unsere Wanderung beginnt vor dem Bahnhof in Naila, wo wir uns zunächst 200 Meter nach Norden begeben. Dort teilt sich unser Weg. Wir gehen geradeaus an der Selbitz entlang und folgen kurz der Straße, welche wir sogleich am Froschgrüner Park wieder verlassen und in die kleine Parkanlage gelangen.
Hinter dem Spielplatz überqueren wir die Bahntrasse, bleiben aber auf dem rechten Selbitzufer bis wir zu einer großen Wiese gelangen. Hier geht es wieder zurück auf die andere Seite der Gleise und mit dem Birkenweg am Rande der Siedlung begeben wir uns bergauf, lassen die Häuser am Ortsrand rechts liegen und gehen im Wald stetig bergauf. Wenn wir an einer Kreuzung auf die anderen Wanderwege OS 41 und OS 44 treffen, kreuzen wir sie und nutzen – weiter berauf – einen schmalen Waldweg, bis wir auf 614 m am Dr.-Köhl-Stein bereits den höchsten Punkt der Wanderung erreicht haben.
Ohne Dr. Köhl würde es vermutlich das umfangreiche Wanderwegenetz im Frankenwald nicht geben, denn es handelt sich um den Gründer des heute über 9.000 Mitglieder fassenden Frankenwaldvereins, welcher sich für alle Wanderwege im Frankenwald verantwortlich zeigt.
Eine Sitzgruppe lädt zu verschnaufen ein und eine Infotafel erklärt das Leben und Wirken des Dr. Köhl.
Nun führt unser Weg grob nach Osten, quert einen Forstweg und tangiert schließlich wieder den Nailaer Stadtteil Froschgrün. Im Bereich um das alte Gut Schneckengrün bietet sich eine wunderbare Aussicht über Naila und den Altlandkreis bis hin zum Döbraberg. Einen Infotafel erinnert an das einstige Rittergut, welches an verschiedenen Stellen immer wieder aufgebaut wurde.
Nun geht es hinab ins Tal des Siegelbaches. Nach einer kleinen Wiese queren wir den Bach und laufen durch einen jungen Fichtenwald weiter bachaufwärts. An einer Kreuzung im Wald können wir einen Abstecher zum Schäferstein machen, indem wir den Bach wieder überqueren und weitere 50 Meter nach rechts laufen. Unser Weg aber führt weiter, vorbei am Wasserhaus und stets talaufwärts bis zum Schwarzen Teich, wo wir wieder auf weitere Wanderwege treffen, denen wir nach rechts folgen.
Gemeinsam mit diesen erreichen wir den Ortsrand von Rodesgrün. Auch hier lohnt sich ein Abstecher in den schmucken Ort. Am Wochenende bietet sich dort auch eine Einkehr an.
Der Weg selbst führt spitzkehrig nach rechts am Waldrand entlang und wieder in den Wald hinein. Über Waldwege gelangen wir zum Sportplatz, laufen hinter diesem vorbei und halten uns stets geradeaus. Oberhalb einer Wiese lädt eine Bank zur Rast und auch hier kann man den Blick übers Nailaer Umland genießen.
Am Waldeck biegen wir nach rechts ab, gelangen auf der Höhe an einen Forstweg, dem wir kurz folgen um dann erneut nach rechts abzubiegen. Wir folgen dem Kamm hinab und verpassen nicht den schmalen Pfad, welcher links abbiegt.
Vorbei an einer Sitzgruppe führt unsere Wanderung nun stets bergab. Wenn wir an einem Schotterweg angelangt sind, halten wir uns bald rechts und erkennen die ersten Häuser im Umfeld des Krankenhauses. Vor der Zufahrt zum Parkplatz gehen wir rechts hinab und erreichen den, zugegeben wenig spektakulären, Namensgeber unserer Wanderung. Das sogenannte Zwergenloch war ein Stolleneingang des Bergwerkes Unterer Wilder Mann.
Auf dem schmalen Pfad gelangen wir an die Straße, welche wir aber ignorieren und den Wiesenweg oberhalb der Häuser nutzen. Nach der Querung der Zufahrt zum Naturfriedhof geht es an der bank nach links und über einen Pfad weiter bis zu einem Bahnübergang. Diesen überqueren wir und gelangen schließlich wieder zu unserem Ausgangspunkt am Nailaer Bahnhof.
Dort und in der nahem Stadtmitte befinden sich einige Einkehrmöglichkeiten um sich für die Wanderung kulinarisch zu belohnen.
-
Aufstieg: 246 hm
-
Abstieg: 246 hm
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Länge der Tour: 11,3 km
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Höchster Punkt: 614 m
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Differenz: 119 hm
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Niedrigster Punkt: 495 m
Difficulty
moderate
Panoramic view
easy
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Circular route
Rest point
Open
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