FrankenwaldSteig Etappe 12: Culmitz-Issigau
6:25 h 427 hm 458 hm 20,8 km difficult
Naila
Mit dem Teufel durch die Hölle gehen und die faszinierenden Felsformationen des gleichnamigen Tals erleben.
Mit dem Teufel durch die Hölle ans Ziel. Genießen wir das urige Selbitztal, und erkunden faszinierende Felsformationen auf dem Weg durch das Höllental. Die Kraft der Natur wird hier vom Menschen gezähmt und genutzt.
Die zwölfte Etappe des FrankenwaldSteiges beginnt in Culmitz am Landgasthof „Zur Mühle“. Wir wandern die Dorfstraße entlang und verlassen diese kurz vor der Einmündung in die B 173 nach rechts auf einem Wiesenweg. Dieser führt nach Culmitzhammer. Hinter dem Hotel Gutshof Culmitzhammer verlassen wir die Straße auf einem Wiesenweg nach links, durchqueren ein kleines Wäldchen und gelangen schließlich zu einem geschotterten Weg, welchem wir nach rechts folgen. Wir blicken über Naila und das Selbitztal und laufen stets geradeaus bis nach Schottenhammer. Die großen Anwesen verdeutlichen, dass sich hier eine landwirtschaftliche Nutzung auch heute noch lohnt, während viele kleine Betriebe im Frankenwald nicht mehr bewirtschaftet werden.
Wir durchqueren den Ort, indem wir zuerst links der Straße folgen und dann in einer scharfen Kurve nach rechts abbiegen. Mit dem Culmitzbach bewegen wir uns in Richtung Naila und queren die Bundesstraße an einer Unterführung. Über die Felder führt unser Weg nach Naila. Wir tangieren die ehemalige Kreisstadt aber nur, indem wir mit dem Radweg zuerst stadteinwärts laufen und dann bei der Spedition Bischoff links abbiegen. Von hier aus wäre es entlang der Kronacher Straße noch ca. ein Kilometer bis zur Stadtmitte von Naila. Hinter der Spedition führt unser Weg nach links und wir bleiben auf dem Schotterweg, bis wir nach 1,2 km Erbsbühl erreichen. Auf dieser Strecke bieten sich wohl die schönsten Ausblicke auf Naila und Selbitz. Ab Erbsbühl folgen wir zunächst der geschotterten Ortsverbindungsstraße. Diese verlassen wir aber nach wenigen hundert Metern, denn der kleine parallel verlaufende und naturbelassene Steig lässt sich angenehmer gehen. Er trifft später wieder auf den Schotterweg und wir folgen diesem bis zum Wildgehege in Pechreuth. Dort biegen wir nach rechts in den Wald ein und bald wieder nach links, um an einer Teichanlage den Froschbach zu überqueren.
Unser Weg führt durch einen Fichtenwald bergauf. Wir treten nach etwa 100 m aus dem Wald heraus und gehen am Waldrand entlang bis nach Christusgrün. Den kleinen Ort durchqueren wir ohne abzubiegen und folgen, zuerst über die Wiesen, später im Wald, dem Froschbachtal. An der Kreuzung im Tal queren wir den Bach und gehen danach nach links. Erneut biegen wir nach 500 m links ab und verlassen den Schotterweg. Nachdem wir eine Wiese und die folgende Kreuzung überquert haben, bleiben wir auf dem Weg, bis wir den Wald verlassen. Dort gehen wir nach rechts und am Waldrand entlang. Wir erreichen Marxgrün von Westen her. Hinter der ersten Kreuzung sehen wir bereits die Bahnunterführung, welche uns die Richtung zeigt. An der Durchfahrtsstraße angekommen, biegen wir links ab und in der Kurve gleich wieder rechts in die Lichtenberger Straße. Vor der Imbissbude führt unser Weg nach rechts in den Mühlenweg, welchen wir nach der Querung der Selbitz nach rechts verlassen und dem Schotterweg hoch zur Kirche folgen. Etwa 150 m nach der Kirche biegt der FrankenwaldSteig nach links ab. Er führt durch das Wohngebiet und geradeaus weiter über einen Feldweg. Wenn der Marxgrüner Panoramaweg (US 46) nach rechts abzweigt, halten wir uns links, um nach 200 m vor der Modelsmühle an einer Streuobstwiese rechts abzubiegen.
Ein schmaler Pfad führt uns weiter in nördliche Richtung und linkerhand erkennen wir die Selbitz schon, bevor wir auf die ersten Häuser im Birkenweg treffen. Diesem folgen wir weiter bis zur Humboldtstraße. Der „Hauptstraße“ von Hölle folgen wir nach links, überqueren die Brücke und biegen scharf nach rechts ins Naturschutzgebiet Höllental ab. Noch vor diesem Abzweig lohnt sich ein kleiner Abstecher nach links zum Quellenhäuschen mit der Mineralquelle des Getränkeherstellers Höllensprudel, das direkt aus der Quelle probiert werden kann. Auf der Talstraße entlang der Selbitz bleiben wir für etwa einen Kilometer und wechseln am hölzernen Teufelssteg auf die andere Uferseite. Mit einem schmalen Pfad erklimmen wir den Osthang des Höllentales und erreichen unweit des Rebeccastollens einen Fahrweg. Während wir uns am Osthang weiter nach oben bewegen, öffnen sich ständig neue Ausblicke oder Felsformationen. Nach dem Häßlerkapf und der Kanzel begeben wir uns bergauf und verlassen das Naturschutzgebiet auf einem Schotterweg. An der nächsten Kreuzung, welche selbst einen schönen Blick auf Lichtenberg bietet, lohnt dennoch ein knapp 500 m langer Abstecher zum Aussichtspunkt König David, der bekanntesten Felsformation des Höllentales.
Unser Weg aber führt nach rechts und wir erreichen bald schon die Streusiedlung Eichenstein. Von nun an laufen wir auf der geteerten Zufahrtsstraße direkt auf Issigau zu. Das Schloss in Issigau ist das Ziel dieser Etappe. Dort lässt sich übernachten oder einkehren. Um dahin zu gelangen, halten wir uns an der Hauptstraße links und biegen nach der scharfen Linkskurve in die Straße Am Pültzenberg ein. Nach ca. 250 m erreichen wir das Schloss und sind am Ziel dieser Etappe des FrankenwaldSteiges angelangt.
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Aufstieg: 427 hm
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Abstieg: 458 hm
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Länge der Tour: 20,8 km
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Höchster Punkt: 617 m
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Differenz: 153 hm
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Niedrigster Punkt: 464 m
Difficulty
difficult
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Tour tip
Main hiking trail
Long-distance hiking trail
Rest point
Open
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