Die Fränkische Linie erklimmen und sich mit weiten Ausblicken belohnen. Eine kurze, aber knackige Tour am Rande des (geologischen) Frankenwaldes.
Wir starten die Wanderung an der Panoramatafel neben dem kleinen Parkplatz (mit Sitzgruppe) am Fuße der Radspitze nahe der Kneippanlage. Dort wandern wir auf dem nach links, nach Westen, führenden Forstweg und genießen noch einmal die schon bisherige, beeindruckende Aussicht auf Seibelsdorf und die reizvolle Heckenlandschaft des Umlandes. Wir folgen immer demselben Weg im Wald in einem weiten Rechtsbogen aufwärts und ändern dann mit einer Spitzkehre unsere Richtung. Wir gehen weiter bergan, freuen uns über gelegentliche enge Ausblicke oder Durchblicke und erreichen allmählich die Höhe. Doch schon vorher biegen wir auf einen naturbelassenen Weg nach rechts ab und kommen, links haltend, auf einem Waldweg zum Frankenweg.
Er führt uns nach rechts leicht bergan zur 678 m hohen Radspitze mit dem Rastplatz und dem Aussichtsturm, der einen weiten Blick auf das Obermainische Bruchschollenland bietet. Informationen geben Auskunft über die lange Geschichte dieses Aussichtsturmes der FWV-Ortsgruppe Seibelsdorf. Kurz vorher gelangen wir bereits zum Startplatz der Gleitschirmflieger, wo uns eine phantastische Aussicht auf die "Bilderbuch-Landschaft" überrascht und die Mühen des langen Anstiegs schnell vergessen lässt. Auf angenehmen Wegen erreichen wir bald abwärts laufend den Weiler Mittelberg mit der von der Ortsgruppe Seibelsdorf betreuten "Radspitzalm" mit der langen und wechselvollen Geschichte. Sie ist jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Am 1. Mai jeden Jahres wird hier das Bergfest gefeiert.
Gleich gegenüber entstand aus einem Kuhstall eine liebevoll eingerichtete Gaststätte. Auf dem am Südwesthang gelegenen Schlossberg stand das einstmals markgräfliche Schloss, das wahrscheinlich schon im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Zerstört wurde es in den Streitigkeiten zwischen dem Markgrafen und den Bamberger Bischöfen. Beteiligt war auch der Herzog von Bayern, der die Böhmen zu Hilfe rief und das Schloss zerstören ließ. Heute sieht man auf der 150 m langen Bergnase nur noch zwei deutliche Vertiefungen.
Vom Parkplatz am Wanderheim aus bieten sich zwei Möglichkeiten an, den Parkplatz an der Panoramatafel wieder zu erreichen. Wir können, ohne Markierung, dem kurvigen, wenig befahrenen Fahrweg abwärts folgen. Oder aber wir verlassen lieber diesen Fahrweg gleich nach dem Ortsende rechts haltend und kommen auf ein und demselben Weg immer geradeaus den steilen Hang der Radspitze abwärts kurz vor dem Parkplatz wieder auf die Straße. Dieser Weg bietet gleich anfangs einen eindrucksvollen Ausblick und führt am nahen Schlossberg vorbei, wo heute eine Pension steht. Nun müssen wir das Sträßlein noch etwa 750 m abwärts nach Seibelsdorf zu laufen.
Dort fällt das stattliche, zweigeschossige Pfarrhaus mit dem hohen Satteldach auf. Das Portal ist mit Steingurten eingefasst, das Obergeschoss ist ein Fachwerkbau mit Andreaskreuzen. Die spätmittelalterliche, ursprünglich befestigte Kirche wurde Mitte des 17. Jahrhunderts repariert. Die heutige sehenswerte Barockkirche St. Andreas wurde in drei Abschnitten von 1735 bis 1760 erbaut. Wer die stille Abgeschiedenheit weiter Waldgebiete sucht, dem ist dieser Wanderweg zu empfehlen.
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Aufstieg: 249 hm
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Abstieg: 249 hm
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Länge der Tour: 4,3 km
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Höchster Punkt: 676 m
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Differenz: 245 hm
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Niedrigster Punkt: 431 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Family suitability
Open
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