Eine kurze, knackige Runde von Großvichtach aus rund um den Wurbacher Graben und hoch zur Kapelle am Kirchbühl.
Unmittelbar nach dem Parkplatz am Sportheim von Großvichtach nimmt uns der Wald auf. Wir gehen im Uhrzeigersinn und wandern auf einem angenehm zu laufenden Forstweg gleichmäßig steigend stetig bergan. Wenn sich nach etwa 700 Metern der Weg gabelt, halten wir uns nach rechts und steigen den Fichtenwald, der mit einigen Laubbäumen durchsetzten ist, zur Markgrafenhöhe weiter aufwärts. Auf einer Zwischenhöhe stoßen wir auf den Frankenweg, der über die Markgrafenhöhe Richtung Zeyern nach links abzweigt.
Wir aber folgen dem Hauptwanderweg in der Gegenrichtung durch den Wald bis zur Kapelle Kirchbühl. Unterwegs bieten sich schöne Ausblicke in die Tallandschaft und in das Kronacher Land.
Es ist die Stätte des ehemaligen Weilers Kirchbühl. Von Roland Graf wissen wir, dass die aus zwei Höfen bestehende, ehemalige Ansiedlung Kirchbühl nachweislich von 1323 bis 1880 bewohnt war. Der letzte Bauer verkaufte 1882 seinen Besitz an den Staatsforst. 1841 wurde die zum katholischen Anwesen gehörende Kapelle erbaut. Weil zwischen beiden Anwesen die Grenze zwischen der Markgrafschaft und dem Fürstbistum verlief, kam es oft zu Streitigkeiten zwischen dem zu Seibelsdorf (evangelisch) und dem nach Zeyern (katholisch) gehörenden Hof. Heute erkennen nur noch Kundige Reste der ehemaligen Ansiedlung.
An dieser Wegespinne biegt unser Rundwanderweg nach rechts ab und führt weiterhin mit dem Frankenweg recht steil bergan.
Vor der Höhe empfiehlt sich ein ganz kurzer Abstecher nach links in den Wald zu einem Bildstock, der auf diesem Bergsporn an Kirchbühl erinnert. 1761 ließ sie einst ein Friedrich Engelhardt errichten. Er war Besitzer des katholischen Hofes. Er trägt den Namen eines Regierungsforstmeisters mit dem Namen Fröhlich, der diesen Bildstock auf diese Stelle versetzen ließ. Die Forstverwaltung ließ ihn im Jahre 2006 restaurieren.
Wir wandern im Wald weiter bergan. Leicht abwärts wandernd kommen wir bald zu einer Wegespinne. Wir halten uns mit dem Frankenweg nur ganz kurz nach rechts. Mit dem Kohlbach-Radspitz-Weg (KC 68) gelangt man über eine kleine Extrarunde zum Radspitzturm und zur Radspitzalm in Mittelberg. Dieser Abstecher schlägt mit 1,2 km zu Buche.
Wenn wir nicht nach Mittelberg gehen, verlassen wir gleich die Markierungen aller anderen Wanderwege und biegen nach rechts in einen naturbelassenen Waldweg ab. Wir laufen den bequemen Weg im Hochwald immer abwärts und folgen ihm an der Kreuzung etwas nach rechts. Unterwegs tut sich der Blick über den bewaldeten Steilhang hinunter zum engen Grund des Wurbaches auf. Auf der Höhe des gleichnamigen Dorfes bietet sich uns ein herrlicher Blick auf das Rodachtal und die Heckenlandschaft. Bald danach teilt sich unser Weg; immer noch mitten im Wald. In gerader Richtung kämen wir nach Waldbuch.
Wir aber halten uns nach rechts und laufen noch kurz denselben Weg weiter bergab. Am Waldrand empfängt uns wieder ein schöner Blick auf das Rodachtal und auf den Steilabfall der Fränkischen Linie, die wir beim Auf- und Abstieg erwandert haben. Wir stoßen auf die Stichstraße, die uns nach rechts in das nahe idyllisch, 379 m über NN gelegene Wurbach führt. Im Ort erinnerte der 1930 eingeebnete Turmhügel an seine lange Geschichte. Wir gehen geradeaus durch die Ortsmitte und im Freien auf einem naturnahen Feldweg durch die Fluren weiter. Bis zu einer kleinen Anhöhe verstärkt sich noch der beeindruckende Ausblick, und es lohnt sich diese Aussicht eine Weile zu genießen. Wenn wir dann weitergehen, umfängt uns bald wieder der Wald. Wir durchschreiten dieses nicht allzu große Waldgebiet und gelangen an dessen Rand wieder an unserem Ausgangspunkt, zu dem Parkplatz des Sportheims von Großvichtach.
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Aufstieg: 348 hm
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Abstieg: 348 hm
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Länge der Tour: 7,6 km
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Höchster Punkt: 655 m
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Differenz: 277 hm
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Niedrigster Punkt: 378 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Family suitability
Open
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