Joditz liegt im Saaletal. Die umliegenden Höhen laden ein zu weiten Ausblicken über das Tal und die umliegenden Höhen.
Wir starten am Parkplatz am Anger, laufen an der Kirche vorbei ortsauswärts auf der Straße in Richtung Tiefengrün. Nach dem Ortsschild verlassen wir die Straße und laufen auf einem Feldweg nach links an dem von Bäumen gesäumten Schönitzbach entlang im Tal aufwärts. Nach geraumer Zeit wenden wir uns nach rechts und laufen durch die Fluren rechts aufwärts zur Straße.
Wir folgen ihr etwa 300 m nach links, biegen nach links ab und wandern auf einem Wirtschaftsweg durch die Felder abwärts in Richtung des urigen Talgrundes des Schönitzbaches. In seiner Nähe führt uns ein Feldweg nach Bruck.
Die Geschichte des Dorfes ist eng mit der Geschichte von Schloss Brandstein verbunden. Die Anwesen waren vor einer sehr langen Zeit einst dessen Vorwerk.
Otto Knopf schreibt, dass der Ort 1387 den Burggrafen von Nürnberg gehörte; schon drei Jahre später hatten die Herren von Berg und die von Dobeneck das Sagen. 1765 gab es 5 reußische und 7 brandenburgische Anwesen. 1811 schließlich waren die 29 Anwesen dem Patrimonialgericht des Freiherren von Feilitzsch auf Brandstein unterstellt, bis es später zur eigenständigen Gemeinde Bruck wurde.
Wir laufen links an dem vom Schönitzbach gespeisten Dorfteich vorbei und biegen vor dem Ortsende auf die Straße nach Steinbühl nach links ab. Wir gehen an den Felspartien im Schlosspark von Gut Brandstein und am Wiesenhaus vorbei und erreichen bald, den am nordöstlichen Rand des Schlossparkes von Brandstein gelegenen Berger Ortsteil Steinbühl.
Wir lassen das Gasthaus links liegen und folgen der Straße. Nachdem uns der Seenweg in der scharfen Rechtskurve nach links verlässt, wandern wir noch kurz auf der Straße, dann geradeaus in Richtung eines Anwesens. Unser Höhenweg führt daran vorbei und weiter durch Flur und Wald auf der Höhe zu den Häusern von Siebenhitz, das am Nordrand eines weiten Waldgebietes liegt.
Pingen im Wald und Sagen erinnern noch an den einst hier sehr rege betriebenen Bergbau, dem der Ort wahrscheinlich auch seine Entstehung verdankt. Der Abbau erfolgte durch senkrechte Schächte, an denen Leitern abwärts führten.
In gerader Hauptrichtung wandern wir auf dem Fahrweg zur Streusiedlung von Stöckaten und biegen an einem kleinen Wäldchen nach rechts ab.
Auch in diesem am Waldgebiet Culm gelegenen Köditzer Ortsteil erinnern zahlreiche Pingen (verschüttete "Berglöcher") an den einstigen Bergbau auf Eisen und Kupfer. Unterwegs bot sich uns auf dem Höhenrücken ein phantastischer Blick über das Saaletal hinweg bis weit hinein ins Thüringische. Diese Ausblicke begleiten uns, bis wir die Kreisstraße erreichen.
Nach etwa 600 m führt unser Weg nach links über die Felder, bis wir die Straße erreichen. Wir laufen auf dieser nur wenige Meter nach links, biegen dann nach gleich wieder rechts ab und wandern talwärts zur Saale. Im unteren Saalenstein kommen wir kurz vor der Saalebrücke auf die Straße und erreichen über die schmale Brücke die Fattigsmühle mit der noch gut erhaltenen historischen Mühle mit dem Satteldachbau und dem Fachwerkobergeschoss von 1677. Die gut angenommene Ausflugsgaststätte hat noch andere gewerbliche Schwerpunkte.
Wir durchschreiten das Mühlenanwesen mit dem Jean-Paul-Weg links aufwärts. Wenn wir beim Birnbaum auf die Straße stoßen, folgen wir ihr ein Stück aufwärts, bis wir noch lange vor der Feldscheune auf einen angenehmen Feldweg nach links abbiegen. Auch hier sind wir begeistert von der schönen Aussicht auf die vielgestaltige Landschaft am gegenüber liegenden, nahezu waldfreien Hang mit den verstreut liegenden Häusern der Weiler und Dörfer.
Wenn wir schon die ersten Häuser von Joditz sehen, biegen wir auf einen Feldweg nach links ab, laufen eine Feldlänge vom Ortsrand entfernt im Freien abwärts und erreichen nach einem kleinen Wäldchen den von Joditz zur Fattigsmühle führenden Verbindungsweg.
Wenn wir unserem Rundweg nicht links abwärts folgen und denselben Weg geradeaus weitergehen, erreichen wir die von Isaar kommenden Straße. Wir überqueren sie in gerader Hauptrichtung, biegen dann nach links zur Höhe ab und haben bald den Jean-Paul-Felsen erreicht, der einen wunderbaren Blick auf Joditz bietet. Auf der Straße abwärts stoßen wir wieder am Talrand auf unseren Rundweg.
Der Wanderweg aber führt an den Gärten des Siedlungsgebietes entlang links abwärts in den Talgrund der Saale zu dem von der Fattigsmühle kommenden Fahrweg. Er führt uns an der Rückseite der Siedlung zu der Isaarer Straße. Wir gehen über die Saale und den Mühlgraben der vormaligen Schneidmühle zurück zum Parkplatz am Anger. Am Rande des Platzes mit dem Haus am Anger des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins, sehen wir den Schönitzbach nach seinem kurzen Lauf an seiner Mündung in die Saale.
Es sollte sich noch Zeit bieten, sich im Dorf umzusehen. Da ist einmal das etwa 10 ha große Erholungsgebiet "Auenthal" mit dem 35.000 m² großen Auensee und dem Campingplatz, der auch im Winter von mehr als einem Dutzend Familien "bewohnt" bleibt. Auenthal entstammt den Werken von Jean Paul, der seine Jugendjahre hier verbrachte. Auch das Jean-Paul-Denkmal, der Jean-Paul-Weg und der Jean-Paul-Felsen erinnern an den bedeutenden Dichter. In besonderer Weise aber hält das sehr zu empfehlende Jean-Paul-Museum die Erinnerung an ihn wach.
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Aufstieg: 189 hm
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Abstieg: 124 hm
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Länge der Tour: 10,2 km
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Höchster Punkt: 582 m
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Differenz: 126 hm
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Niedrigster Punkt: 456 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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MRZ
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MAI
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Family suitability
Open
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