Eine Wanderung zum sagenumwobenen Kreuzstein an der Grenze zwischen den Landkreisen Kulmbach und Kronach.
Wir starten in dem idyllisch am Hang des Zettlitzbaches gelegenen Kirchdorf Wartenfels mit den vielen Bildstöcken und Kreuzen im Umfeld. Wir bewundern die Dorflinde (Naturdenkmal) an der Kirche und gehen aufwärts zum Sportplatz und dann am Trainingsplatz vorbei auf einem naturbelassenen Feldweg beständig durch abwechslungsreiche Fluren aufwärts. Schöne Ausblicke, auch auf die Kapelle auf dem gegenüber liegenden Waldhang, begleiten uns bis zur Ortsverbindungsstraße.
In dieser neu renovierten Kapelle auf dem Dreischelberg (Traischelberg), gestiftet 1930 von einem Auswanderer aus der Papiermühle, werden jährlich kirchliche Veranstaltungen (Maiandacht, Waldweihnacht, Bittgang, Wallfahrt) abgehalten. Auf der Straße (keine Alternative) kommen wir über die Senke, einen urwüchsigen Talgrund, die "Höll", aufwärts nach Oberehesberg an der Fränkischen Linie, wo uns eine herrliche Aussicht (auf das Obermainische Bruchschollenland mit Rugendorf im Tal, Feldbuch und - links- auf Poppenholz und das weite Umfeld) dafür entschädigt. Wir gehen geradeaus durch den Ort und werden am Ortsrand von einer phantastischen Aussicht auf das Fichtelgebirge überrascht.
Wir folgen nun dem Fahrweg, meist am Waldrand und in freier Flur, bis zum Kreuzstein. Kurz zuvor bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf den Wetzstein (zweithöchster Berg im Frankenwald, 792 m) mit dem markanten Altvaterturm. Es ist die exakte Nachbildung des Altvaterturms (er wurde dort im Jahre 1908 als "Habsburgwarte" eingeweiht), der einst im Altvatergebirge im Ostsudetenland stand. Wir überqueren die Straße und kommen dabei an dem am Straßenrand stehenden Kreuzstein vorbei.
Es handelt sich zum Einen um ein auf einem Sockel stehendes Kruzifix. Weiter nach hinten versetzt befindet sich der alte Kreuzstein, eine Steinplatte, in die eben ein Kreuz eigemeißelt ist. Wir laufen in den Wald und verlassen den nach links abbiegenden Frankenweg. Wir folgen zunächst dem Waldweg noch ein kurzes Stück Weges geradeaus weiter und biegen dann auf einen naturbelassenen Weg nach rechts ein. Wenn wir nun auf immer bequemen Waldwegen die Anhöhe überschreiten, erreichen wir schließlich den schmucken Weiler Altenreuth. Die im Jahre 1143 erstmals als Brennenruit beurkundete Ansiedlung wurde als Waldhufendorf in einer Quellmulde begründet. Im Jahre 1931/32 wurde mitten im Ort eine Marienkapelle an der Stätte einer älteren Holzkapelle erbaut. Am Himmelfahrtstag wird in dieser Kapelle eine Maiandacht gefeiert. An dieser Kapelle laufen wir vorbei zum Ortsende und weiter im Freien und im Wald, bis wir auf den von Reichenbach kommenden Forstweg stoßen.
Wir folgen diesem und dem uns begleitenden Reichenbach leicht abwärts. Wenn wir wieder ins Freie kommen, stoßen wir bald auf eine Wegekreuzung. Wir wenden uns auf dem Fahrweg kurz nach links, aber gleich wieder nach rechts. Wir folgen weiterhin dem Bächlein, vorbei an der Daigmühle, an der ehemaligen Wartenfelser Papiermühle und der Boxmühle am Zusammenfluss von Zettlitz und Reichenbach. Wenn wir der schmalen Straße weiter folgen, kommen wir zum Ortsschild und zum Dorfkreuz und im Dorf bergan wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.
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Aufstieg: 306 hm
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Abstieg: 306 hm
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Länge der Tour: 11,2 km
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Höchster Punkt: 670 m
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Differenz: 226 hm
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Niedrigster Punkt: 444 m
Difficulty
moderate
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Open
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