Aus Pfaden entwickelten sich Straßen auf den Höhen des Frankenwaldes. Altstraßen wie die Alte Heeresstraße und die Alte Poststraße verliefen früher auf unserer Wandertour.
Wie alle bedeutenden Verkehrswege in ferner Vergangenheit mied auch die "Alte Poststraße" (oder die "Alte Heeresstraße") die Flussniederung und führte auf Höhenzügen zu ihrem Ziel. Unser Rundwanderweg berührt sie auf der Windheimer Höhe. Ursprünglich waren es nur Pfade, auf denen Jäger, Sammler und Abenteurer in vorgeschichtlicher Zeit die mitteldeutsche Gebirgsschwelle in unserem Raum überschritten. Markante Bäume und Berge dienten als Richtpunkte. Daraus entwickelten sich Altstraßen, die sich da und dort, somit auch hier, zu Heeres- und Handelsstraßen entwickelten. Unsere Wegestrecke ist ein Teilstück (Hirschfeld bis kurz vor den Rennsteig) dieser historischen Altstraße, der auch eine besondere Bedeutung zukommt, weil hier die Truppen Napoleons 1806 zur Schlacht bei Jena und Auerstädt und auf dem Rückzug durchzogen. Der Napoleonsbusch mit einer Infotafel auf der Windheimer Höhe erinnert an dieses geschichtliche Ereignis.
Ehe wir die abwechslungsreiche Rundwanderung beginnen, sollten wir der sehenswerten ev. Pfarrkirche St. Christophorus einen Besuch abstatten. Der heutige Bau geht auf die Jahre 1652/53 zurück, nachdem der alte Bau, der 1567 Pfarrkirche war, abgebrochen worden war. Die Spitze der modernen, 1971 geweihten St. Laurentiuskirche mit dem 15 m hohen Zentralbau und der Uhr auf dem 33 m hohen, pyramidenförmigen Turm krönt die Wetterfahne der alten Kirche drunten im Dorf. Die Ziffern der Uhr werden durch symbolische Zeichen der Heilstaten Gottes dargestellt.
Wir gehen abwärts in das Zentrum des Ortes, dann geradeaus aus dem Kirchdorf hinaus. Wir laufen auf einem Feldweg am Rande des Buchbachtales sanft bergan und freuen uns über den schönen Blick auf den urwüchsigen Talgrund. Nach der Rechtskurve aufwärts müssen wir aufpassen, denn bald geht unser Wanderweg auf einem schmalen Rain zum Waldrand und dann weiter zum Wald.
Gleich danach biegen wir nach rechts ab und laufen im Wald bis auf eine Anhöhe wo wir auf den Burgenweg stoßen. Mit ihn gehen wir geradeaus weiter und kommen am Motellflugplatz vorbei nach Windheim zur Ortsstraße Kehlbachsberg. Ihr folgen wir nach rechts in die Ortsmitte bis zur Kreuzung und gehen nach links in Richtung Steinbach. Bei der scharfen Rechtskurve gehen wir geradeaus weiter immer mit dem Burgenweg leicht steigend mit schönen Ausblicken auf Windheim vorbei zum Wald und dort weiter. Bald verlässt uns der Burgenweg nach rechts und wir gehen mit dem Seenweg geradeaus weiter. Nach kurzer Wegstrecke biegen wir mit ihm links ab und kommen zum Ölschnitzsee.
Der 600 m über NN liegende Freizeitsee wurde in den Jahren 1984 bis 1986 vom Landkreis Kronach gebaut. Er hat ein Fassungsvermögen rund 35.000 m³ Wasser bei einer Ausdehnung von rund 275 x 100 m. Seine Tiefe beginnt bei etwa 0,80 m und reicht bis zu einer Tiefe von 4,5 m.
Wir laufen gleich am Eck des Sees an der Infotafel auf dem angenehmen Uferweg eine Seite des Sees entlang zum Wald und dort geradeaus weiter, leicht bergan, zu einer Forststraße, wo wir auf den Naturlehrpfad des Ölschnitztaler Wandervereins e.V. Windheim stoßen. Die Markierung führt uns nun auf dem Waldweg nach links, bis wir auf die nach Kehlbach führende Straße stoßen.
Wir gehen etwa 500 m nach links und verlassen dort die Straße nach rechts, gehen den Waldweg leicht aufwärts, vorbei am Einsiedlerbrunnen (Sitzgruppe) bis zu einer Forststraße. Sie führt uns scharf nach links im Wald weiter bis zur Höhe (Fernsicht: Wasserturm von Birnbaum, Hirschfelder Windräder). Vor der Sportanlage am Ortsrand von Kehlbach biegen wir nach rechts ab und laufen bis zum Ortsende zur Straße nach Buchbach und Langenau.
Von dem 700 m am Hang des Buchbaches gelegenem Kirchdorf Kehlbach (neben Döbra das höchste im Frankenwald) bietet sich ein herrlicher Blick auf das Wäldermeer des Frankenwaldes. Die 1953 erbaute Pfarrkirche zu den Sieben Schmerzen Mariä kann sicher als höchst gelegene Kirche im Frankenwald mit der Kirche in Döbra konkurrieren. Wir verlassen die Straße gleich wieder und wandern zum Bärenbachhaus und dann im Wald weiter beständig abwärts. Unser Rundweg führt auf einem Hangweg nahe des Talgrund des Langenaubaches entlang, bis wir nach langer Wegestrecke zu der nach Langenau führenden Straße kommen.
Die Markierung führt uns die Straße rechts abwärts. Im Scheitelpunkt der ihrer Linkskurve verlassen wir vor dem ersten Haus die Fahrbahn. Die Wanderroute führt uns als empfehlenswerter Abstecher abwärts in das Zentrum des Ortes und zur Einkehr. Sehenswert ist die 1652/53 errichtete und 1958/59 restaurierte St. Christophorus-Kirche. Auf dem gleichen Weg kommen wir zurück zum Ortsende.
Wenn wir nicht einkehren wollen, biegen wir gleich am Ortsanfang nach der Straße nach links ab und laufen auf einem angenehmen Weg im Freien über eine Wiesenfläche und über die Anhöhe, mit schönen Ausblicken nahezu rundum, durch die Fluren wieder abwärts. Es dauert nicht lange, bis wir den Ortsanfang und gleich auch das Zentrum von Buchbach mit der Wandertafel erreicht haben. Die Langenau entspringt am Rennsteig zwischen dem 714 m hohen Ebershügel und dem 749 m hohen Birkenschlag, der höchsten Erhebung im Landkreis Kronach. Nachdem sie einige Quellbäche aufgenommen hat, durchfließt sie ein enges, waldumschlossenes Tal mit einem Floßteich. In Schauberg mündet der vormalige Floßbach in die Tettau. Nahe am Wanderweg stehen an der bayerisch-thüringischen Grenze historische Grenzsteine.
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Aufstieg: 427 hm
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Abstieg: 427 hm
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Länge der Tour: 17,7 km
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Höchster Punkt: 724 m
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Differenz: 158 hm
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Niedrigster Punkt: 566 m
Difficulty
moderate
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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MRZ
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MAI
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Open
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