Mit weiten Ausblicken führt der Rundwanderweg auf angenehmen Wegen zur Gründungsstätte des Rennsteigvereins und auf der historischen "Alten Heeresstraße" zurück nach Windheim.
Die Ölschnitz entspringt nahe des Waldhauses und des Rennsteigs und speist schon nach kurzem Lauf den Ölschnitzsee. Sie fließt durch ein enges Waldtal nach Windheim und noch als Ölschnitz weiter zum Freizeitzentrum mit dem Natur-Erlebnis-Bad nach Rothenkirchen. Als Landleitenbach ergießen sich seine Wasser in Rothenkirchen in die Haßlach. Kundige meinen, dass etwas unterhalb des Floßteiches – ohne einen weiteren Zufluss – urplötzlich die Ölschnitz zum Landleitenbach wird. Eine mögliche Trennungsmarke könnte der Floßteich an seinem Lauf sein.
Wir laufen auf dem Geh- und Radweg neben der Straße zum Freizeitsee ortsauswärts, biegen aber am Ortsende nach links ab und gehen auf angenehmen Feld- und Wiesenwegen durch die Fluren beständig aufwärts – vor der Querung der Straße kurz durch den Wald – bis zur Höhe.
Unterwegs bieten sich (rückblickend) schöne Ausblicke, die mit zunehmender Höhe immer beeindruckender werden. Oben schweift der Blick vom Windrad auf der Lauenhainer Höhe, zum Altvaterturm, zum Döbraberg im Hintergrund bis hin zum Abfall der Fränkischen Linie bei Zeyern. Bei guter Fernsicht sind auch der Ochsenkopf und der Schneeberg im Fichtelgebirge zu sehen.
Wir folgen dem Weg nach rechts (links: nach Kehlbach) in den Wald. Wir biegen bald nach rechts abwärts zum Einsiedlerbrunnen ab und laufen auf dem naturnahen Waldweg geradeaus weiter in das Tal zur Straße. Wir gehen kurz nach links und bald wiederum links aufwärts in den Wald. Ein angenehmer Waldweg führt uns nach geraumer Zeit nahe zum Quellgebiet der Ölschnitz. Dort geht es auf einem Forstweg nach rechts leicht aufwärts zur Straße Steinbach-Kleintettau.Wir überqueren die Staatsstraße hinüber zum Wanderparkplatz am Waldgebiet Hab Acht und treffen dort auf den Rennsteig.
Der Rennsteig ist mit seinen 168,3 km Länge über die Höhen des Thüringer Waldes und des Frankenwaldes unter den mehr als 200 Rennsteigen und Rennwegen der bekannteste, längste und geschichtlich bedeutsamste Kammweg. Er führt von Hörschel an der Werra nach Blankenstein an Selbitz und Saale. 1830 erwanderte der Topograph Julius von Plänckner den Rennsteig erstmals in seiner gesamten Länge. Etwa 13 km führt er durch fränkisches Gebiet.
Wir biegen zusammen mit seiner Markierung gleich nach rechts ab und laufen meist durch jüngere Waldbestände auf angenehmen Wegen bis wir am Bärenbrunnen auf einen Forstweg stoßen. Wir gehen nach rechts und erreichen bald den „Roten Turm“.
Um der Waldabteilung einen Namen zu geben, ließ der 1651 verstorbene Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth, der Landesherr von Lauenstein, einen roten Turm mit wilden Tieren auf eine Tafel malen und an eine hohe Tanne nageln. Diese Stelle soll als Sammelpunkt bei Jagden gedient haben. Bald wurde zwar das Schild von einem „bösen Buben“ herab gerissen, der Name aber blieb bestehen.Seitdem gab es diese Nachbildungen, die zu einem besonderen Schabernack genutzt wurden. Im nahen Waldhaus wurden zunächst Ortsfremde durch die Ingenieure des Eisenbahnbaues, später Wanderer und „Jungrenner“ auf den Turm aufmerksam gemacht und zum Besuch eingeladen. Zum Öffnen der Tür drückte man den Ahnungslosen einen 0,5 m großen und 12 Pfund schweren Schlüssel in die Hand. Wer den Schaden hat,...
Wir überqueren die nach Ludwigsstadt führende Straße und kommen bald zum ehemaligen Waldhaus Waidmannsheil, wo sich gegenwärtig dem Wanderer eine verlassene Brandstätte präsentiert.
An der Gründungsstätte (Pfingsten 1896) des Rennsteig-Vereins das Hotel „Waidmannsheil“, das am 29. Februar 1988 durch Brandstiftung vernichtet wurde. Die vormalige Köhlerhütte an der „Märchenwiese“ entwickelte sich über eine Forstdienststelle zu einem Hotel.Viele Umbauten und Veränderungen wurden an dem Hause vorgenommen, ehe die Försterfamilie Georg Sauer 1874 in das Haus einzog. Sie wurden zum Inbegriff aller Rennsteigwanderer. „Theresienpfad“ wurde der Weg nach der Förstersfrau benannt, der einst am Waldrand vom Forsthaus nach Steinbach führte. Noch beliebter war des Försters Töchterlein Mareile. Sie sang schön und spielte auch vorzüglich Zither. Nach ihr wurden die Vereinszeitschrift und das Markierungszeichen („R“) benannt.
Noch vor dem Waldhaus folgen wir dem "Alternativen Rennsteig" (blaues "R" auf grauem Grund) bis wir auf die „Alte Heeresstraße“ stoßen. Unterwegs erfahren wir von den vom „Forst“ geschaffenen Infotafeln Interessantes über den Wald. Wir gehen nach rechts im Wald zur Höhe zur Straße, vorbei an den „Drei Brüdern“.
Es handelt sich hierbei um ein Kreuz, das an der alten Heeresstraße steht. Dort sollen im Jahre 1634 drei Mitglieder einer protestantischen Familie auf der Flucht von den sie verfolgenden „rachelustigen Kronachern“ erwischt und jämmerlich „zerhieben und zerstochen“ worden sein.
Wir wandern zusammen mit der Markierung der Heeresstraße geradeaus im Wald weiter bis zum Ende einer Lichtung. Wir laufen nach rechts abwärts durch den Wald zum Ölschnitzsee.
Der Windheimer Freizeitsee, der Ölschnitzsee liegt 600 m über NN und wurde in den Jahren 1984 bis 1986 vom Landkreis Kronach gebaut. Er hat ein Fassungsvermögen rund 35.000 m³ Wasser bei einer Ausdehnung von rund 275 x 100 m. Seine Tiefe beginnt bei etwa 0,80 m und reicht bis zu einer Tiefe von 4,5 m. Während der Saison ist eine Einkehr möglich.
Die restlichen zwei Kilometer zurück nach Windheim gehen wir auf dem neben der Straße verlaufenden Geh- und Radweg am Rande des schönen Tales der Ölschnitz.
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Aufstieg: 292 hm
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Abstieg: 292 hm
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Länge der Tour: 13,3 km
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Höchster Punkt: 720 m
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Differenz: 153 hm
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Niedrigster Punkt: 567 m
Difficulty
moderate
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Open
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