Woher der Weg seinen Namen hat? Von den vielen Kreuzen am Wegesrand! Doch nicht nur diese machen eine Wanderung im Rohenkirchener Forst zu einem Erlebnis.
Am besten beginnen wir diese Rundwanderung am Parkplatz des Naturfreibades am Ortsrand von Rothenkirchen. Von hier aus wandern wir an den Sportanlanlagen vorbei das Tal des Landleithenbaches aufwärts, verlassen es aber nach links und folgen einem Forstweg bergan und freuen uns dabei über die Durchblicke auf die Tallandschaft. An der Gabelung folgen wir dem Landleithenweg durch den mit Buchen durchsetzten Wald weiter zum Teil recht steil aufwärts.
Kurz vor der Höhe (Durchblicke) biegen wir nach rechts ab und wandern auf einem sanft steigenden Forstweg bis zu der Freifläche und dem kleinen Parkplatz nahe des Roten Kreuzes an der Buchbacher Straße.
Das Rote Kreuz steht etwa knapp 100 m nach rechts am Waldrand mit dem Gesicht zur Straße hin. Der Korpus Christi ist ein bemalter Blechschnitt, der 1980 durch Alu-Blech ersetzt wurde. Das im Jahre 2000 restaurierte Kreuz stand ursprünglich am Rande der (eingegangenen) Einöde „Schirmera“ an der Quelle des Langenbächleins. Um das Kreuz zu sehen, gehen wir noch vor der Straße auf dem naturbelassenen Weg im Wald nach rechts und laufen dann, ohne Markierung, zwischen den Bäumen zum Kreuz.
Auf dem gleichen Weg weiter, erreichen wir (zusammen mit der Markierung des Buchbachtal-Weges (R 63) die Buchbacher Kapelle (rechts neben dem Wanderweg) an der Jägersbachquelle.
Der Bau aus Kalksandstein wurde am Rande einer Fischteichanlage mit einer Fischerhütte von Albin Neubauer aus Buchbach erbaut. Als Soldat an der Front gelobte er, nach einer glücklichen Rückkehr diese Kapelle zu bauen. Der Bau dauerte von 1969 bis 1979 und wurde am 5.5.1985, am ersten Jahrestag seines Todes, eingeweiht. Sie gehört heute seinem Sohn Heinz Neubauer aus Pressig.
Wir überqueren die Buchbacher Straße auf den Forstweg, der uns lange leicht fallend zur Wegespinne am Waldhäusla, einer Forsthütte des Forstes mit einem Geräteschuppen, führt. Wir überqueren die Kreuzung geradeaus und folgen der Burgstuhlstraße, ehe wir nach links aufwärts wieder zur Straße wandern.
Dann kommen wir am Waldrand (zur Straße hin) nach rechts nach gut 100 m zum Weißen Kreuz.
Hier hing früher ein Marienbild aus dem Jahre 1759 an einem Baumstamm. Das war der Dank an die Muttergottes für die Genesung des Bauern Pfadenhauer nach einem Angriff eines wild gewordenen Stieres. Das Bild hängt heute in der Pfarrkirche von Rothenkirchen. An der Stelle des Gnadenbildes stellte der Waldbesitzer Raab (Knöchla) ein Wegekreuz mit einem wertvollen, geschnitzten Korpus Christi auf. Nach dem Diebstahl der kostbaren Christusfigur (1979) wurde von den Eheleuten Maria und Josef Raab aus Rothenkirchen ein Korpus aus Kunststoff beschafft und 1994 durch Pfarrer Rudolf Montag feierlich eingeweiht.
Wir laufen am Waldrand weiter, vorbei an zwei markanten, mächtigen Steinen am Waldrand zum Scheitelpunkt der Straße. Dort folgen wir einem Waldweg nach rechts und erreichen entlang der Staatsforstgrenze bald im Wald eine Wegegabel, wo wir uns nach rechts und an der Wegespinne nach links wenden. Wir laufen nun auf einer langen Geraden weiter, vorbei an Buchen zur Rechten, bis wir nach knapp 500 Metern auf einen befestigten Waldweg stoßen.
Kurz vor der Kreisstraße biegen wir nach rechts ab und gehen geradeaus, nun steiler abwärts, durch den Hochwald in das Tal der Kellera-Wiesen. Unterwegs laufen wir an zahlreichen Jungtannen-Anpflanzungen und an einem vermuteten alten Siedlungswall (kleine Burganlage) vorbei. Nach rund 250 Meter erreichen wir den Waldausgang.
Nun wandern wir noch ziemlich lange auf einem bequemen, weichen Weg am Waldrand entlang. Wir freuen uns dabei über den Blick auf das idyllisch gelegene Friedersdorf und im Vordergrund auf den urwüchsigen Buchbachgrund. In der Pappelallee des Kellera-Weges gehen wir nach links und kommen zur Friedersdorfer Straße, wo uns zwei Sehenswürdigkeiten erwarten.
Cirka 50 m die Straße aufwärts bewundern wir das von zwei Rotdornbäumen flankierte Blechschnittkreuz der Familie Suffa, das Hermeskreuz. Der Steinsockel trägt den Holzbalken mit einer drachenförmigen Holzrückenwand mit einer Überdachung. Der Korpus des Gekreuzigten ist aus Blech geschnitten und vor einigen Jahren neu bemalt und die Holzteile erneuert. Das Wegekreuz mit dem unbekannten Ursprung am Thomes-Acker ging durch den Kauf an die Familie Suffa (Hermes) aus Rothenkirchen über, die das Kreuz liebevoll pflegen.
Machen wir einen Abstecher in Richtung Friedersdorf gelangen wir nach etwa 300 m zu einer Sandsteinmarter mit einem mit Weinreben gezierten Korkenzieher-Schaft und der Sockelinschrift: Johann Baderschneider, Bürger aus Friedersdorf, 1757. Der Aufsatz zeigt nach Süden die Marienkrönung, nach Osten den hl. Aegidius, nach Norden die hl. Barbara und nach Westen den hl. Eustachius.
Wir biegen an der Straße nach links ab und überqueren nach der Bushaltestelle die Staatsstraße. Mit einer schönen Aussicht auf den Ort und vorbei am Friedhof führt der Wanderweg schließlich durch das Kirchenumfeld auf den Marktplatz im Zentrum mit der altehrwürdigen Kirche, von der Teile bis auf die Jahre 1490 und 1604 zurück gehen. Der alte Wehrturm ist in den Anbau aus dem Jahre 1964 schön integriert. Wenn wir die Wanderung am Naturschwimmbad begonnen haben müssen wir noch auf der Badstraße durch den Ort ortsauswärts gehen.
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Aufstieg: 253 hm
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Abstieg: 253 hm
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Länge der Tour: 10,8 km
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Höchster Punkt: 585 m
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Differenz: 188 hm
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Niedrigster Punkt: 397 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Open
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