Nicht nur für Botaniker: Die Rabensteiner Höhe ist aufgrund ihrer Pflanzenwelt im Frankenwald etwas Besonderes. Daher ist der Bereich auch als Naturschutzgebiet geschützt.
Die Rabensteiner Höhe und die Zeyerner Wand
Das 13 ha große FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) – über die Hälfte besteht aus Wald – ist Teil von „Natura 2000-Gebiet“ Rabensteiner Höhe mit Zeyerner Wand. Es liegt nahe Zeyern am etwa 80 m hohen Prallhang der Rodach an der Grenze zur Naturbühne „Nordwestlicher Frankenwald“ und „Obermainisches Hügelland“. Es gehört zu einem europaweiten Biotopverbundsystem für selten gewordene Lebensräume, sowie für gefährdete Pflanzen- und Tierarten, die auch hier zahlreich vertreten sind. Die meisten Flächen sind in öffentlicher Hand, nur wenige Grundstücke sind Privateigentum. Landschaftspflegerische Maßnahmen sollen die „charakteristischen Offenland-Sonderstandorte“ erhalten.
(Nach „Naturerbe Bayern – Natura 2000“)
Wir beginnen unsere Wanderung im weiten Talbecken, von bewaldeten Höhen umgebenen Pfarrdorf Friesen (324 m über NN).
Das Dorf war einst nicht nur ein bedeutender Flößerort, sondern auch ein geschichtlich wichtiger Ort. Davon zeugen das Obere Schloss (Nr.29, mittlerweile abgebrochen), das Untere Schloss (Pfarrhaus, Nr. 4) und das Mittlere Schloss (nur noch im Keller des Hauses Nr. 39 erkennbar). Sehenswert ist die katholische Pfarrkirche St. Georg mit dem unverkennbar verschieferten Turm mit dem achteckigen Spitzhelm. 1434 wurde die erste Kirche genannt. Von ihr blieben vermutlich der Unterbau des Turmes und der Kern des Langhauses erhalten. Neben der Kirche sind noch der Hl. Nepomuk an der Brücke und die zahlreichen Kreuze und Martern im Ort und im Umfeld sehenswert.
Wir wandern vom Parkplatz im Zentrum des Ortes bergan aufwärts, an der Kirche vorbei, immer links haltend zum Ortsende. Dann gehen wir am Trainingsplatz vorbei, vor dem Haus nach links durch die Fluren, zunächst sanft, dann steiler bergan an Buschreihen vorbei, zum Wald. Wir laufen auf einen zum Teil von Fahrweg abgesprengten Kalksteinen durch das kleine Waldstück aufwärts zur Höhe und dort mit weiten, herrlichen Ausblicken weiter bis kurz vor die Straße auf der Höhe vor Eichenbühl/Roßlach.
Kurz vor dieser Stelle wenden wir uns scharf nach rechts und wandern auf dem Feldweg auf der Höhe immer geradeaus bis zu einer Baum- und Buschreihe. Phantastische Ausblicke begleiten uns. Der Buschreihe entlang gehen wir links abwärts zu dem Betriebsgelände eines Steinbruchs. Kurz nach den Gebäuden biegen wir scharf nach rechts ab und wandern auf einem naturnahen Feldweg bis zu einer Baum- und Buschreihe. Auf einen Wiesenweg links abwärts erreichen wir am Ende des kleinen Wäldchens den Berggasthof. Auf der Zufahrtsstraße abwärts gelangen wir nach Roßlach im Remschlitztal.
Wir wandern die Ortsstraße im Tal geradeaus aufwärts. Nach dem letzten Haus wenden wir uns nach rechts ab und laufen zusammen mit dem Redwitzer Höhenweg (RT 27) im Wald einen angenehmen Weg beständig leicht aufwärts, bis wir dann auf der Höhe nur wenige Meter auf einem grasigen Weg nach rechts die nahe Straße erreichen. Wir gehen ein paar Meter zur Höhe, trennen uns dort von dem Redwitzer Höhenweg und biegen gleich nach rechts ab und folgen der Straße Richtung Zeyern. Herrliche Ausblicke begleiten uns auf der Höhe.
Nach kurzer Wegestrecke bietet sich auf einem Feldweg ein Abstecher links aufwärts zum Kindleinsknock. Von der Freifläche auf der Höhe, auf der eine Kapelle steht, bieten sich eingeschränkte Ausblicke auf Zeyern und das Rodachtal. Wir laufen die Straße weiter und verlassen sie, ehe sie sich an einem kleinen Parkplatz links abwärts zu neigen beginnt.
Nun folgen wir dem angenehmen Weg nach rechts und laufen auf diesem bequemen Feldweg zwischen Remschlitztal und Rodachtal auf der Höhe durch eine schöne Landschaft mit Ausblicken auf die Rabensteiner Höhe und das Umland, bis wir am Fuße dieser Anhöhe, an einer weiten Wegespinne auf den von Zeyern kommenden Frankenweg stoßen. Seiner Markierung folgen wir nun und freuen uns über die durch die Starkstromleitung geschaffenen, weiten Ausblicken nach beiden Seiten. Wir überqueren eine kurze Strecke recht steil bergan die bewaldete Höhe der Hohen Wart (468 m).
Wenn wir nach dem Fernsehumsetzer ins Freie kommen, begrenzt ein Streifen von Magerrasen mit seinen typischen Pflanzen den Weg. Er ist zusammen mit dem mit Hecken bedeckten Berghang geschützter Bestandteil der Schaftrift „Hohe Warte“. Der Blick auf die Fränkische Linie mit der Radspitze und Seibelsdorf bis hin zum Fichtelgebirge wir immer offener und eindrucksvoller. Auch die Aussicht nach Norden hin bis nach Wilhelmsthal beeindruckt uns, wenn wir den Fahrweg abwärts bis zum Stumpf der Rennesberger Linde und zur „neuen“ Linde gehen.
Es lohnt sich, an der Stätte der ehemaligen Rennesberger Linde einen Blick auf die beiden Bildstöcke zu werfen. Einer soll daran erinnern, dass an dieser Stelle gepeinigte Bauern ihren herzlosen Aufseher erschlagen haben sollen. Mit dem Blick auf die herrliche Frankenwaldlandschaft vor uns, biegen wir vor den nahen Hecken in den Feldweg nach rechts ab und folgen ihm durch eine Senke bis zu einem Fahrweg. Hier geht es rechts nach Winterleithen, aber wir biegen gleich wieder links in einen Feldweg und gelangen von dort bald an den Ortsrand von Friesen. Über die Ortsstraße „Sepp-Herberger-Weg“ (unser erster Fußball-Weltmeister-Trainer 1954) kommen wir zurück, vorbei am "Orgelsaacher-Brunnen", zu unserem Ausgangspunkt im Zentrum von Friesen.
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Aufstieg: 284 hm
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Abstieg: 253 hm
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Länge der Tour: 9,1 km
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Höchster Punkt: 481 m
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Differenz: 148 hm
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Niedrigster Punkt: 333 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Family suitability
Open
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