Das Wirtshaus "Weidmannsheil" ist längst Geschichte. Doch als Gründungsort des Rennsteigvereins e. V. wird es nicht in Vergessenheit geraden.
Wir starten am Parkplatz „Rosengasse“ unter dem Eisenbahnviadukt, dass das Trogenbachtal überspannt.
Der Bau der knapp 200 m langen und maximal 26 m hohen Eisenbahnbrücke dauerte von 1883 bis 1885. 96 m entfallen auf die dreiteilige, eiserne Kastenkonstruktion. Die Eisenkonstruktion wiegt etwa 375 Tonnen. Nur durch das Geschick des Bürgermeisters Ludwig Heyder überdauerte sie die Zerstörung am Kriegsende durch die deutsche Wehrmacht.
Unser Weg führt uns über die Rosengasse und Kehlbacher Straße, an der ehemaligen Silberschmelze vorbei bis zum Ortsende. Wir folgen weiter der Straße, begleitet vom Bachlauf bis zu den „Zwei Wegen“. Eigentlich gehen dort mehrere Wege von der Straße ab. Wir folgen dem Weg nach links und wandern im Talgrund dem Bachlauf des Trogenbachs folgend aufwärts bis wir am Ende des Forstweges nach einer 90 Gradkurve an einer Freifläche ankommen. Diese wird die „Alte Tröge“ genannt. An dieser Wegespinne nehmen wird den Weg, der uns geradeaus bergauf führt. Wir stoßen wieder auf einen Forstweg, auf dessen Verlauf wir nach etwa 500 m zur Märchenwiese (auf ihr steht heute eine Wetterstation) gelangen. Hier sind wir in der Nähe des ehemaligen Waldhauses Waidmannsheil, der Gründungsstätte des Rennsteigvereins.
Wir machen den kurzen Abstecher nach links zur Brandstätte des vormaligen Waldhauses Waidmannsheil. Hier gründete Dr. Ludwig Hertel aus Hildburghausen 1896 den Rennsteigverein. Rechts davon liegt hinter der Wanderhütte die Gedenkstätte mit Gedenktafeln für verdiente Mitglieder des Rennsteigvereines. Wir gehen zurück zum (alternativen) Rennsteig (blaues R) und wandern mit diesem auf dem Waldweg weiter. Nach knapp 250 Metern erreichen wir den "Roten Turm" (bemalter Baumstupf mit Rastplatz), zu dessen "Besteigung" mancher Jungrenner mit einem schweren Schlüssel geschickt wurde.
Ab hier laufen wir den berühmten Höhenweg weiter bis zum 50 m neben dem Wanderweg liegenden Bärenbrunn, der Quelle des Bärenbaches. Wir bleiben auf dem Rennsteig und laufen geradeaus durch wechselnde Waldabteilungen mit größeren und kleineren Freiflächen, mit mehrmaligem leichtem Auf und Ab bis zu einer Senke. Etwa hier befand sich die Ansiedlung Cursdorf, die zusammen mit Ludwigsstadt im Jahre 1269 genannt wurde. Nach der Sage soll das Entstehen der thüringischen Ortschaft Cursdorf damit in Zusammenhang stehen.
Nach einem kurzen Anstieg haben wir den Park- und Rastplatz Habacht der Staatsstraße erreicht. Mit dem "blauen R" (der "Original"-Rennsteig verläuft von Steinbach bis zur Schildwiese auf dem Geh- und Radweg neben der Straße) wandern wir noch kurz nach rechts, bis wir im Waldgebiet "Habacht" auf den Glasmacherweg stoßen. Ihm folgen wir nach rechts durch eine durch den Sturm freigelegte Fläche auf bequemem Weg, ständig auf dem Kamm des Eisenberges bleibend. Mit beeindruckenden Aussichten erreichen wir die Aussichtsplattform „Schallersloch“, die einen Einblick in einen ehemaligen Schieferbruch gewährt.
Wir folgen dem Kammweg weiter Richtung Ludwigsstadt. Kurz vor dem Funkmast verlassen wir den Forstweg nach rechts. Beim Funkmast bietet sich ein herrlicher Blick auf Ludwigsstadt und auf den Wetzstein (792 m) mit dem am Horizont sichtbaren Altvaterturm. Weiter auf dem Wirtschaftsweg taleinwärts, verlassen ihn erst kurz vor dem ersten Haus nach links, kommen schließlich zusammen mit dem Burgenweg über die Eisenbahnstrecke. Die Ortsstraße „Am Höhle“ queren wir, um mit dem "Heinleinsweg" zum Ausgangspunkt am Parkplatz „Rosengasse“ unter dem Eisenbahnviadukt zu gelangen.
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Aufstieg: 344 hm
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Abstieg: 371 hm
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Länge der Tour: 13,4 km
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Höchster Punkt: 698 m
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Differenz: 259 hm
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Niedrigster Punkt: 439 m
Difficulty
easy
Panoramic view
moderate
Saisonale Eignung
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JAN
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FEB
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MRZ
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APR
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MAI
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JUN
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JUL
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AUG
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SEP
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OKT
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NOV
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DEZ
Features trail
Green circular hiking trail
Circular route
Rest point
Closed
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jetzt geöffnet
| Wochentag | Öffnungszeiten |
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| Montag | 08:00 - 18:00 |
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| Freitag | 08:00 - 18:00 |
| Samstag | 08:00 - 18:00 |
| Sonntag | 08:00 - 18:00 |
Turm begehbar von 1. April bis 31. Oktober
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