Das wildromantische Höllental ist im Frankenwald geologisch einzigartig: Vulkanische Aktivitäten während des Erdaltertums prägten diese Region. In der Erdneuzeit sägte sich der Flusslauf der Selbitz bis zu 170 Meter tief in das Vulkangesteinsmassiv ein und schuf eine enge Schlucht. Die Vulkangesteinsmassive des Höllentals enthalten stellenweise Eisen- und Kupfererze, nach denen Bergleute bereits schon vor Jahrhunderten schürften. Heute lädt das Höllental dazu ein, die steinernen Prudukte der ehemaligen Vulkane sowie die Spuren der früheren Bergleute zu entdecken. Beim Wandern stoßen wir immer wieder auf eindrucksvolle Felsen und geheimnisvolle Stollen.
Der Erlebnispfad "Geologie und Bergbau" verläuft zwischen dem Höllental und dem westlich davon gelegenen Lohbachtal. Mit sieben Kilometern ist er der längste der drei naturkundlichen Rundwege im Höllental. Nach dem ersten Drittel besteht die Möglichkeit zu einer Abkürzung auf fünf Kilometer Länge. Wer stattdessen den gesamten Rundweg erwandern möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, denn der mittlere Abschnitt auf dem Felsenpfad erfordert Trittsicherheit. Der Rundwanderweg beginnt und endet am Informationszentrum des Naturparks Frankenwald im alten Lichtenberger Bahnhof in Blechschmidtenhammer. Dort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Unser Wegweiser ist das alte Bergbau-Symbol "Schlägel und Eisen" auf braunem Grund.
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